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Schutterpark Nassenfels
Schuttertaler Musikanten Logo KDFB Logo Falke Nassenfels Logo Kriegerverein Nassenfels Pfarrei Nassenfels FCN Logo Jagdgenossenschaft Nassenfels KBV Logo Bewegung fördern. Gemeinschaft stärken. Generationen verbinden.

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

aktive Ortsvereine sind für eine Gemeinde wie ein Lebenselixier: Durch großartiges, ehrenamtliches Engagement, den Einsatz vieler freiwilliger Stunden und dem daraus für alle Altersschichten der Bevölkerung entstehenden breiten Angebot, egal ob kulturell, gesellschaftlich oder sportlich, tragen unsere Vereine entscheidend dazu bei, unsere Heimat lebens- und liebenswert zu machen. Durch unsere Ortsvereine wird das Dorfleben und der Zusammenhalt in unserer Gemeinde entscheidend geprägt und gestärkt. Daher ist eine kleine Gemeinde wie der Markt Nassenfels auf solche aktiven Vereine angewiesen, denn selbst könnte man dies nicht bewerkstelligen. Unsere Vereine tragen somit einen wesentlichen Teil am aktiven Dorfleben und dem guten Miteinander unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Gesellschaft bei, sie sind ein wichtiges Fundament für unsere Dorfgemeinschaft.

Mit dem Projekt „Schutterpark“ wollen wir in die Zukunft von Nassenfels investieren, in ein Sport- und Freizeitgelände für alle Vereine, für alle Bürgerinnen und Bürger, für Jung und Alt.

Profitieren können Sie alle:

  • unser FC Nassenfels durch die Gestaltung neuer Sportplätze,
  • unsere Ortsvereine mit einer richtigen Heimat durch das neue Gemeinschaftshaus,
  • die gesamte Bevölkerung und auch Gäste aus Nah und Fern, z.B. Wanderer und Radfahrer, durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der großzügig und erholsam angelegten Außenanlagen, die allen Altersgruppen von Kindern bis Senioren etwas bieten werden.

Viele Vereine können sich im Gemeinschaftshaus einfinden und auch in Zukunft verlässlich ihr Vereinsleben gestalten. Junge Familien mit Kindern sowie Jugendliche können sich auf den Sportplätzen, aber auch auf der gesamten Außenanlage, den Spielgeräten auf dem geplanten Spielplatz oder weiteren, in Planung befindlichen Möglichkeiten austoben. Der am beliebten Rad- und Wanderweg befindliche „Schutterpark“ soll somit Jung und Alt einladen.

Ich lade Sie ein, sich auf dieser Homepage über die Hintergründe zu informieren sowie den aktuellen Stand der Planungen und den Projektfortschritt zu informieren! Gerne können Sie auch Ihre Anregungen oder Fragen äußern!

Thomas Hollinger, Bürgermeister Nassenfels

Häufig gestellte Fragen:

Weitere Fragen und Antworten finden Sie auf unserer „Häufig gestellte Fragen“ Seite.

Stimmt es, dass das geplante Gelände des Schutterpark in einem Landschaftsschutzgebiet liegt?2020-11-19T17:00:22+01:00

Nein, dass stimmt nicht. Der geplante „Schutterpark“ bzw. der gesamte geplante Bebauungsplan liegt außerhalb des Landschaftsschutzgebietes.

Schon in den Anfängen der Planungen wollte man tunlichst vermeiden in das Landschaftsschutzgebiet Nr. LSG-00565.01 einzugreifen, und somit ist das zuständige Ingenieurbüro Kammer beauftragt worden dies in der Aufstellung des Bebauungsplanes und des geänderten Flächennutzungsplanes zu berücksichtigen – was auch so umgesetzt werden konnte.

Der aufgestellte geänderte Flächennutzungsplan und Bebauungsplan Nr. 28 „Schutterpark“ liegt somit mit der gesamten Fläche außerhalb des o.g. Landschaftsschutzgebietes.

Die Fläche des Landschaftsschutzgebietes ist in der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 28 „Schutterpark“ dargestellt. (siehe auch Homepage des Markt Nassenfels).

Christoph Hollinger
(Bauingenieur & Marktrat)

Ist es ein Problem, dass der Standort von einem Moosgebiet ins andere verlegt wird?2020-11-19T17:30:27+01:00

Die Probleme am aktuellen Sportgelände haben nichts mit dem sogenannten Moosboden zu tun. Ganz im Gegenteil: Der derzeitige Trainingsplatz wurde ohne jeglichen Unterbau angelegt und besteht somit aus Moosboden. Bei diesem sind auch über einen langen Zeitraum keinerlei außergewöhnlichen Setzungen aufgetreten. Solange dieser ausreichend gepflegt werden durfte, war der Trainingsplatz zu jeder Jahreszeit bespielbar und das sogar mit sehr geringem Bewässerungsbedarf. Die Einschränkungen aufgrund der Lage im Trinkwasserschutzgebiet machen eine ausreichende Pflege jedoch nicht mehr möglich, sodass auch der Trainingsplatz inzwischen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Dass auch durchaus eine Flutlichtanlage auf diesem Untergrund errichtet werden kann, zeigen die Masten auf dem derzeitigen Hauptplatz, welche durch ein entsprechendes Fundament sicher verankert wurden. Hier waren in den vergangenen 20 Jahren keinerlei Setzungen zu beobachten.

Der moosige Untergrund stellt also keinesfalls einen Nachteil dar. Hier muss den Experten auch Vertrauen geschenkt werden. Sowohl die erstellten Gutachten, als auch mehrere Fachfirmen bestätigen die Möglichkeiten zur Errichtung des Gebäudes und der Naturrasenspielfelder mit einer Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz. Dazu ist gerade durch diesen Untergrund auch die Wassergewinnung mittels Schachtbrunnen möglich. Ein weiterer Beweis für die Umsetzung einer Sportanlage auf einem solchen Untergrund sind die wunderbaren Sportgelände im nahegelegenen Donaumoos, wie beispielsweise in Karlshuld oder Untermaxfeld.

Sebastian Crusius
(1. Vorstand FC Nassenfels)

Warum gehen die Nassenfelser Fußballer nicht einfach nach Egweil und nutzen das dortige Sportgelände mit?2020-11-17T22:02:21+01:00

Eine gewisse Rivalität zwischen dem TSV und dem FCN, wie es unter Nachbarortschaften oft vorkommt, konnte man in jedem Derby spüren. Dies durfte ich erst als Spieler, anschließend in meinen 14 Jahren als Abteilungsleiter immer wieder erfahren und mir auch von meinen Vorgängern erzählen lassen. Trotzdem konnte in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit, vor allem im Jugendbereich, enorm verbessert und auch vertieft werden.

So eine Zusammenarbeit birgt für beide Seiten viele Vorteile. Sei es im sportlichen oder im organisatorischen Bereich. Dass diese Zusammenarbeit (Spielgemeinschaften) zeigt, dass ein Verein nicht zukunftsträchtig ist, ist daher falsch. Es ist genau das Gegenteil. Es sichert die Zukunft beider Vereine. Dies kann man aus der Vergangenheit deutlich sehen und das sieht man auch bei anderen Vereinen hier in der Region. Dies ist auch der Grund warum sich das Konzept der Spielgemeinschaft, gegenüber dem Thema JFG (Jugend Förder Gemeinschaft), bei der ein eigener Verein gegründet wird, durchgesetzt hat.

Damit solch ein Konzept aber funktioniert ist es wichtig, dass beide Vereine eine eigene Heimat haben. Jeder Spieler muss sich mit seinem Verein identifizieren und jeder Verein muss gewisse Dinge für sich selber organisieren. Dies kann nicht funktionieren, wenn man sich ein bestehendes Sportgelände teilen muss. Ich kenne viele Vereine im Kreis Donau/Isar die im sportlichen Bereich seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten und so die Zukunft ihres Vereins sichern. Es gibt auch Mannschaften, die im Herren Bereich sogar schon Spielgemeinschaften haben.

Aber ich kenne keine Vereine, die sich ein Sportgelände teilen und dies auch für beide zukunftsfähig war (z.B. VOD Holledau, in Großmehring oder auch einige Ingolstädter Vereine). Ein Verein wird dabei immer den Kürzeren ziehen. Welcher das sein wird, kann man nicht sagen. Aber das will mit Sicherheit auch keiner herausfinden.

Dazu kommt aber auch noch, dass die Sportanlage der TSV Egweil nicht für den Spielbetrieb von zwei Vereinen ausgelegt ist. Sowohl der TSV Egweil als auch der FC Nassenfels haben jeweils zwei aktive Seniorenmannschaften.

Das Egweiler Sportheim bietet lediglich zwei Umkleidekabinen, weshalb in diesem Bereich zwingend eine Erweiterung nötig wäre. Auch die beiden Fußballplätze würden keinesfalls für den Trainings- und Spielbetrieb von vier Seniorenmannschaften und allen Jugendmannschaften ausreichen. Dort wäre der Neubau eines dritten Fußballplatzes mit Flutlichtanlage unumgänglich.

Vor kurzem fand auch ein Treffen von Vereinsverantwortlichen des FC Nassenfels und des TSV Egweil statt. Dabei waren sich beide Vereinsführungen einig, dass die sehr gute Zusammenarbeit im Jugendbereich weiter so aufrechterhalten werden soll, da beide Vereine sehr davon profitieren. Eine komplette Fusionierung der beiden Vereine sehen aber beide Seiten als nicht notwendig, da beide sehr gut aufgestellt sind und auch in Zukunft fest in ihrer jeweiligen Ortschaft verwurzelt sein sollten. Denn, der FC Nassenfels und auch die Abteilung Fußball tragen einen erheblichen Beitrag zum aktiven Dorfleben bei. Bei Veranstaltungen wie Wattturnier, Familien- und Weinfest oder auch bei den Heimspielen in Nassenfels kommen verschiedenste Generationen der Ortschaft zusammen.

Martin Bauer
(Jugendtrainer und langjähriger Abteilungsleiter Fußball FC Nassenfels)

Stimmt es, dass am neuen Standort ein Bodenaustausch stattfinden muss?2020-11-14T20:58:03+01:00

Ein wichtiger Bestandteil der Planungen war von Anfang an den Bodeneingriff so gering wie möglich zu halten. Ein Eingriff in den Boden bedeutet immer eine Belastung der Natur, sowie erhöhte Kosten.
Für den Bau der Sportplätze muss lediglich der ca. 30 cm starke Oberboden abgetragen und eventuell einer landwirtschaftlichen Verwendung zugeführt werden. Anschließend wird zur Stabilisierung der Fläche eine Drain- und Tragschicht aufgebracht und darauf die Rasentragschicht, der eigentliche Sportplatz aufgebaut.

Das Gemeinschaftshaus wird ebenerdig und ohne Keller geplant. Da das Geländeniveau des Planungsgebietes niedriger liegt als der Saumweg ist eine Gründung durch Aufschüttung möglich. Das durchgeführte Baugrundgutachten vom 06.08.2020 (Baustoffprüfinstitut Oettingen) mit entsprechenden Rammkernsondierungen zeigt auf, dass sowohl eine schwimmende Gründung mit biegefester Bodenplatte, als auch eine aufwändigere Pfählung möglich sind.
Bevor eine endgültige Entscheidung über die Gründung des Gebäudes fällt werden durch ein Versuchsfeld mit Lastversuchen und statischen Berechnung noch weitere Daten erfasst und ausgewertet.

Christoph Hollinger
(Bauingenieur & Marktrat)

Stimmt es, dass am neuen Standort kein Brunnen möglich ist?2020-11-05T18:11:36+01:00

Nein, diese Aussage ist falsch!
In einer Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes, welche im Laufe des Bauleitverfahrens erfolgte, steht lediglich der Hinweis, dass der untersuchte Standort für die Errichtung eines Brunnens als eher ungünstig zu bewerten ist und keine besonders hohe Ergiebigkeit zu erwarten ist.


Eine Möglichkeit kann die Errichtung eines Schachtbrunnens sein. Der Planer hat bereits Ideen eines Schachtbrunnens in Kombination mit Nutzung des Oberflächenwassers.

Mit einem solchen Schachtbrunnen werden beispielsweise die Sportplätze in Marienstein bereits seit längerer Zeit bewässert. Bei einem vor Ort Termin wurde dieser Schachtbrunnen bereits besichtigt und Erfahrungswerte von den Verantwortlichen erfragt.

Auch die Errichtung eines Tiefenbrunnens auf einem benachbarten Grundstück wird noch untersucht. Diese und weitere Möglichkeiten werden in enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt untersucht, bewertet und nach der bestmöglichen Lösung gesucht.

Thomas Hollinger, Bürgermeister Nassenfels

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