Ein wichtiger Bestandteil der Planungen war von Anfang an den Bodeneingriff so gering wie möglich zu halten. Ein Eingriff in den Boden bedeutet immer eine Belastung der Natur, sowie erhöhte Kosten.
Für den Bau der Sportplätze muss lediglich der ca. 30 cm starke Oberboden abgetragen und eventuell einer landwirtschaftlichen Verwendung zugeführt werden. Anschließend wird zur Stabilisierung der Fläche eine Drain- und Tragschicht aufgebracht und darauf die Rasentragschicht, der eigentliche Sportplatz aufgebaut.

Das Gemeinschaftshaus wird ebenerdig und ohne Keller geplant. Da das Geländeniveau des Planungsgebietes niedriger liegt als der Saumweg ist eine Gründung durch Aufschüttung möglich. Das durchgeführte Baugrundgutachten vom 06.08.2020 (Baustoffprüfinstitut Oettingen) mit entsprechenden Rammkernsondierungen zeigt auf, dass sowohl eine schwimmende Gründung mit biegefester Bodenplatte, als auch eine aufwändigere Pfählung möglich sind.
Bevor eine endgültige Entscheidung über die Gründung des Gebäudes fällt werden durch ein Versuchsfeld mit Lastversuchen und statischen Berechnung noch weitere Daten erfasst und ausgewertet.

Christoph Hollinger
(Bauingenieur & Marktrat)